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Peking Juni 2005Inhalt: Wie alles begann... | Vorbereitung | Der erste Eindruck | Business in China: Was man so hört – und welche Erfahrungen ich gemacht habe | Peking Duck und andere Köstlichkeiten | Strassenverkehr (Traffic) | Shopping | Die Verbotene Stadt (Forbidden City) | Chinesische Mauer (Great Wall) | Lama-Tempel (Lama Temple) | Beihai-Park | Himmelstempel (Temple of Heaven) | Weblinks
Tja, wie komme ich überhaupt nach Beijing (Peking)? Nun, mein Arbeitgeber unterhält in China geschäftliche Verbindungen und darum hatte ich das Vergnügen (und die Arbeit), für ein paar Tage nach Beijing zu reisen, und ich habe auch noch ein paar Tage angehängt.
Zur Vorbereitung habe ich mir mal den aktuellsten Baedecker-Reiseführer für Peking gekauft. Jetzt, im nachhinein, kann ich auch sagen, dass er recht gut ist, also durchaus zu empfehlen. Er führt einen auf jeden Fall an die "must-have-seens" heran, mit dem Nachteil, dass halt auch viele andere Besucher dort sind. Ausserdem gibt es eine kurze Einführung in die Geschichte und Kultur Chinas. Auch einige praktische Tipps gibt's. Ich kann aber ein anderes Buch dem künftigen China-Besucher bedingungslos empfehlen: "Gebrauchsanweisung für China" von Kai Strittmatter. Dieses Buch erläutert in unterschiedlich langen Kapiteln die Eigenheiten und Gegensätze, denen man in China und Peking begegnen wird. Ich werde später noch auf dieses Buch zurück kommen.
Wir wurden von einem Company Car (dazu noch später) vom Beijing Capital Airport zu unserem Hotel gefahren. Die Fahrt dauerte knapp eine Stunde. Beijing ist riesig. Die Hauptverkehrsadern sind drei- bis vierspurig und mm die Stadt führen 5 Ringstrassen. In der 15 Millionen-Metropole wird gebaut was das Zeug hält. Hauptsächlich hohe Geschäfts- und Wohnbauten, aber auch Einkaufszentren. Es gibt kein eigentliches Zentrum mit Wolkenkratzern, dafür hat es in der ganzen Stadt 20- bis 30-stöckige Gebäude. Was auch auffällt ist der Smog. Ich bin zwar nicht wirklich sicher, ob das alles Smog ist, aber man sieht auch vom 24. Stock aus nur vielleicht ein bis zwei Kilometer weit. Die Luft ist also alles andere als klar. Nur an einem Morgen, nachdem es die ganze Nacht zuvor und auch tagsüber geregnet hat, konnte man deutlich weiter sehen.
Ohne auf die Details eingehen zu wollen, möchte ich doch kurz auf einige Themen zu sprechen kommen.
Peking Duck und andere Köstlichkeiten
Auch sonst war das Essen sehr gut. Zwar hat meinem "verwöhnten Gaumen" nicht ganz alles geschmeckt, aber ich bin doch stolz auf mich, ich habe sogar "Abalone" (auch "Seeohren" genannte Seeschnecken) versucht. Einmal hatte ich "Hot Pot". Ein sehr schönes Restaurant haben wir am Donnerstagabend besucht, das "Dazhaimen Restaurant of Family Bai". Es besteht aus vielen unterschiedlich grossen Pavillons in einem schönen Garten. Ursprünglich war es ein Gebäude des Kaisers, dann war ein Teil der kommunistischen Verwaltung darin untergebracht und jetzt ist es wie gesagt ein tolles Restaurant. Typisch für China ist auch, dass wenn man mehrere Personen ist, in einem separaten Raum isst. Das ermöglicht einerseits ungestörte Unterhaltung, man hat aber auch weniger zu sehen. Bedient wird man von Damen und Herren in schönen mandschurischen Trachten. Eines Abends habe ich mich selbst in einem chinesischen Restaurant versucht, irgendwo in der Stadt. Ich also wie der alte Profi rein ins Restaurant. War wohl bereits der erste Fehler, denn in China geht wirklich niemand alleine in ein Restaurant. Dann wurde mir die Menükarte gebracht. Zweiter Fehler. Ist natürlich alles nur Chinesisch. Englisch? Hat niemand gesprochen. Immerhin hatte es bei einigen Gerichten Bilder. Davon habe dann ein Gericht ausgesucht, das ungefähr nach Nudeln, Fleisch und Gemüse ausgesehen hat. Dazu ein Bier. Tja, und dann habe ich das bestellte Essen bekommen, und es hat auch sehr gut ausgesehen, obwohl mich die vielen kleinen Kerne ein wenig irritiert haben. Die Angestellten haben mich gespannt beobachtet. Ich dachte eigentlich, die wollten nur sehen, ob ich mit den Stäbchen umgehen kann. Diese Blösse habe ich mir natürlich nicht gegeben, schliesslich habe ich ja schon einige Tage üben können. Aber dann habe ich den ersten Bissen genommen: Mann, war das SCHARF! Die Peperoncini-Kerne waren extrem. Ich habe das ganze Bier reingeschüttet und noch eines bestellt. Hat nicht gereicht, also noch Reis dazu. Immer noch keine Chance für mich, dieses Essen zu geniessen. So habe ich dann nochmals nach der Karte verlangt und verzweifelt nach etwas weniger Scharfem gesucht. Zum Glück hat sich dann ein Gast meiner erbarmt. Diese Dame konnte ein wenig Englisch und konnte etwas geniessbares für mich bestellen.
Und wie fährt man Auto in China? Auch hier hat Kai Strittmatter einen Hinweis: "Tabu ist die in Deutschland übliche Konzentration auf die Spur vor einem, notwendig ist vielmehr der 180 Grad erfassende Streublick, der gleichzeitig alle sich bewegenden Teilchen und alle sich ihm auftuenden Lücken einem Radarschirm ähnlich im Blick behält und so traumwandlerischen Slalom durch den Blech-Gletscher ermöglicht".
Die Verbotene Stadt (Forbidden City)
Chinesische Mauer (Great Wall) Hier einige Bilder von der eindrücklichen Mauer bei Badalin.
Himmelstempel (Temple of Heaven)
China und Beijing allgemein:
Restaurant:
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(c) 2009 by Markus Aeschimann / Letzte Änderung: Samstag, 01. August 2009, 19:52
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